Jobrad in Österreich

Job-Rad ist ein Dienstfahrrad-Leasing-Konzept bei dem Mitarbeiter die Möglichkeit bekommen, über ihren Arbeitgeber ihr individuelles Wunschrad zu beziehen.
Das Unternehmen stellt dazu interessierten Mitarbeitern zu attraktiven Bedingungen ein alltagstaugliches „Dienstrad“ zur Verfügung,
das sowohl dienstlich als auch privat genutzt werden kann. Im Gegenzug verpflichtet sich der/die MitarbeiterIn, das Fahrrad nach Möglichkeit
oft auch für den Weg zur Arbeit und für dienstliche Wege einzusetzen.

Durch den Betrieb können attraktive Förderungen in Anspruch genommen werden (z.B. die klimaaktiv mobil E-Bike-Förderung), der/die MitarbeiterIn
zahlt den Restbetrag in Form einer monatlichen „Nutzungsgebühr“ (Fahrradleasing) und einem intern festgelegten Restwert ab.
Dabei kann der Betrieb bei E-Bikes und Fahrrädern auch den Vorsteuerabzug geltend machen (20%).

Sichern Sie sich Ihre Förderung von 14% für
E-Bikes und Fahrräder über die aws-Investitionsprämie,
sowie € 200,- je E-Bike über die Elektroradförderung

FÖRDERUNG: „Investitionsprämiengesetz Covid-19“

Das Fahrrad wurde im Rahmen der Coronakrise als systemrelevant eingestuft. Die aws-Investitionsprämie kann ab 01.09.2020 bis 28.02.2021 via aws Fördermanager beantragt werden. Gefördert wird bei einem Kauf der Räder oder Abschluß eines Leasingvertrages (Mietkauf). Bei Fahrrädern kommt der erhöhte Ökologiesatz von 14 % zur Anwendung. Nachfolgend die Details zu den Förderrichtlinien: Hier Förderrichtlinien nachlesen

In Punkt 6 (Seite 9) wird das Antragsverfahren erklärt.

Im Anhang 1 (Seite 20) der Förderrichtlinien wird festgehalten was alles mit 14% (und nicht nur mit 7%) gefördert wird. Das Fahrrad ist in Punkt 23 (Seite 26) erwähnt.

FÖRDERUNG: „Elektroradförderung klima:aktiv“ (ab 5 Stück)

Für jedes E-Bike erhalten Sie eine Förderung von € 200,- vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, im Rahmen von klimaaktiv mobil, aus Mitteln des klimaaktiv mobil Förderungsprogramms bzw. aus Mitteln des Klima- und Energiefonds.
Die E-Bikes müssen mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden.
Nachfolgend die Details zu den Förderrichtlinien: Hier Förderrichtlinien nachlesen

Ab 1.Jänner 2020 VORSTEUERABZUG
und KEIN SACHBEZUG in Österreich!

Vorteile für Dienstgeber

  • Gesundheitsförderung der Mitarbeiter
  • Umweltfreundlich und nachhaltig – ökologischer Fußabdruck
  • Förderung der Mitarbeitermotivation
  • Mitarbeiterbindung
  • attraktives Incentive
  • attraktives Angebot statt Gehaltserhöhung oder als Prämie
  • Vorsteuerabzug bei Fahrrädern und E-Bikes
  • Elektroradförderung für Unternehmen (ab 5 Stk.)

Aktuelle Informationen zur Förderung finden Sie hier

Umsetzung von Job-Rad

1. Betrieb stimmt sich mit Happy Bike ab
2. Betrieb informiert Mitarbeiter
3. Mitarbeiter wählen Ihre Wunschräder
4. Betrieb kauft oder least die Räder und stellt sie den Mitarbeitern
als Job-Räder zur Verfügung
5.
Mitarbeiter zahlen für die Nutzung der Räder eine monatliche Nutzungsgebühr
6.
Nach 3 bzw. 4 Jahren erwerben Mitarbeiter die Räder zum intern festgelegten Restwert

Vorteil für Dienstnehmer

  • Arbeitgeber ist Leasingnehmer und überlässt das Rad dem/der MitarbeiterIn zur Nutzung
  • Umweltfreundlich und nachhaltig – ökologischer Fußabdruck
  • Persönliches Wunschrad inkl. persönlicher Beschriftung, Auswahl der Rahmenfarbe und flexibel wählbarer Ausstattung
  • Privatnutzung auch in der Freizeit
  • monatliche Ratenzahlung – Übernahme am Ende der Laufzeit
  • Das Rad kann vom Unternehmen bezuschusst werden

Auswahl der Modelle

Happy Bike Jobräder unserer Exklusiv Serie von Velo de Ville können individuell, persönlich und einzigartig gestaltet werden.
Ausstattung und Rahmenfarbe wählbar, inkl. Branding mit Wunschtext!

Die Modelle können aus einer großen Auswahl an Herstellern ausgesucht werden.
Die angebotene Auswahl der Modelle (Standardmodelle und/oder individuell konfigurierte Räder) wird mit dem Dienstgeber abgestimmt.

Service und Reparaturen der Jobräder
ÖSTERREICHWEIT

Bei einem Servicetag im Unternehmen können die Jobräder von unserem mobilen Servicetechniker serviciert bzw. repariert werden.
Das Angebot eines Servicetages erfolgt nach Absprache mit dem Unternehmen.

FULL-SERVICE-PAKET DIREKT VOR-ORT – OHNE SELBSTBEHALT!

Optional kann ein Servicevertrag mit dem mobilen vor-Ort-Service von Happy Bike abgeschlossen werden.
Das Service bzw. die Reparaturen erfolgen nach Anforderung im Unternehmen oder an der Heimatadresse des Mitarbeiters.
Das Full-Service-Paket sorgt für Kostentransparenz – eine schnelle, einfache und unkomplizierte Reparaturabwicklung
direkt vor Ort sichert einen sorgenfreien und reibungslosen Gebrauch der Jobräder.

Finanzierung Jobrad für Unternehmen

  • Kauf der E-Bikes und/oder Fahrräder
  • Leasingvertrag mit unseren Leasingpartnern oder dem Leasingpartner des Unternehmens

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Finanzierung Jobrad für Dienstnehmer

Die monatliche Nutzungsgebühr wird vom Gehalt abgezogen, am Ende der Laufzeit
kann das Rad zum intern festgelegten Restwert übernommen werden.

Versicherung Jobrad

inklusive Diebstahl und Vandalismus

Elektroradförderung klima:aktiv für Unternehmen

(ab mindestens 5 Stück)

Für jedes E-Bike erhalten Sie eine Förderung von € 200,- je E-Bike vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus,
im Rahmen von klimaaktiv mobil, aus Mitteln des klimaaktiv mobil Förderungsprogramms bzw. aus Mitteln des Klima- und Energiefonds.
Die E-Bikes müssen mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden. Anträge können in Abhängigkeit der zur Verfügung
stehenden Budgetmittel bis längstens 31.12.2020 eingebracht werden. (Quelle Umweltfoerderung.at, Stand Jänner 2020).
Diese Angaben sind ohne Gewähr da sich die Förderichtlinien ändern können.

Aktuelle Informationen entnehmen Sie diesem Link: https://www.umweltfoerderung.at/betriebe/elektro-fahrraeder-und-transportraeder.html

Fragen und Antworten

Gemeinden als Arbeitgeber können für ihre Mitarbeitenden auch das JobRad Modell einführen, jedoch für Mitarbeitende aus dem öffentlich-rechtlichen Bereich keine Vorsteuer abziehen.

Ja, üblicherweise wird eine Nutzungsgebühr dem Mitarbeitenden vom Gehalt abgezogen. Der Betrieb kann den Mitarbeitenden die Fahrräder auch kostenlos zur Verfügung stellen. In diesem Fall ist ein Nachweis für eine mindestens 10%ige betriebliche Nutzung (durch Dienstfahrten) zu führen.

Für einen Abzug vom Bruttogehalt (sogenannte Gehaltsumwandlung) sollten betroffene Unternehmen sich gemäß § 90 EStG mit einem Auskunftsbescheid vom Finanzamt absichern. Ein entsprechender Auskunftsbescheid eines Unternehmens zur Gehaltsumwandlung mit einem JobRad Modell ist klimaaktiv mobil derzeit nicht bekannt, daher empfehlen wir, die Nutzungsgebühr vom Nettogehalt abzuziehen.

In einer Nutzungsvereinbarung zwischen Betrieb und MitarbeiterIn wird festgehalten, dass diese beim Ausscheiden die noch offenen Raten an den Betrieb als Vorschuss bezahlen kann. Bitte beachten: wenn für die E-Räder eine klimaaktiv mobil Förderung in Anspruch genommen wird, müssen die Räder aufgrund der klimaaktiv mobil Förderbedingungen für 48 Monate im Eigentum des Betriebs bleiben.

Wenn bei der Anschaffung des Fahrrads auch Förderung im Rahmen der E-Mobilitätsförderung 2020 (klimaaktiv mobil) in Anspruch genommen wird, dann bleibt das Fahrzeug aufgrund der klimaaktiv mobil Förderbedingungen für 48 Monate im Eigentum des Betriebs. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bei Anschaffung ohne Förderung richtet sich nach der unternehmerischen Nutzung (allgemeine Nutzungsdauer liegt nicht vor).

Nein, das JobRad-Modell kann auch mit Fahrrädern / Falträdern ohne E-Antrieb oder auch mit (E-)Transporträdern umgesetzt werden.

Ja, ab 1.1.2020 sind Fahrräder und Elektro-Fahrräder vorsteuerabzugsberechtigt.

Die Höhe der Nutzungsgebühr ist frei wählbar, darf aber in Summe die Anschaffungskosten nicht übersteigen. Zur leichteren Berechnung für die Arbeitnehmerin / den Arbeitnehmer empfehlen wir, die Nutzungsgebühr inklusive Umsatzsteuer auf rund ein Prozent des Bruttokaufpreises festzulegen. Die Arbeitnehmerin / der Arbeitnehmer muss auf die Nutzungsgebühr eine Umsatzsteuer zahlen.

Der Arbeitgeber kann den Umsatzsteuervorteil nicht an Mitarbeitende weitergeben.

Nein, ab 1.1.2020 ist die Privatnutzung von Dienstfahrrädern und Dienst Elektro-Fahrrädern wie beim Elektro-Auto lohnsteuerfrei, d.h. der Sachbezug ist lohnsteuerfrei.

Die Pendlerpauschale steht nicht zu, wenn ein arbeitgebereigenes Kraftfahrzeug für die Fahrt vom Wohnort zur Arbeitsstätte zur Verfügung gestellt wird. Elektrofahrräder gelten steuerrechtlich als Krafträder, d.h. bei JobRädern mit Elektroantrieb entfällt – so wie beim JobTicket – die Pendlerpauschale.

Grundsätzlich ja. Wir empfehlen aber, nur straßentaugliche JobRäder (d.h. mit Schutzblech, Lichtanlage etc.) anzubieten, damit der Arbeitsweg und Dienstwege mit dem JobRad gefahren werden können.

Nein, grundsätzlich ist es egal, bei wem die (Dienst)Fahrräder gekauft werden.

In der E-Mobilitätsförderung 2020 können (Dienst)E-Fahrräder (ab einer Stückzahl von fünf E-Fahrrädern) und (Dienst)Transporträder gefördert werden.

Die/der MitarbeiterIn kann das Fahrrad um einen symbolischen Verkaufspreis von 1 Euro erwerben. Für diesen Verkaufspreis ist die Umsatzsteuer abzuführen.

Mitarbeitende sollten sich verpflichten, das Dienstfahrrad möglichst oft bei Arbeits-/ Dienstwegen einzusetzen.

MitarbeiterInnen schließen mit dem Betrieb eine Nutzungsvereinbarung ab, in der die Rahmenbedingungen geregelt sind. Eine Vorlage für eine Nutzungsvereinbarung wird noch erstellt und hier zur Verfügung gestellt.

Rückfragen und Kontakt:

Karl Eder | Kundenberatung | +43 662 83 14 95 | k.eder@happy-bike.at